Dankbar für die lebendige Hoffnung!

Ich danke schon mal vorab für's lesen...

Was fehlt uns, wenn Danken von Denken abgeleitet ist?

Dankbar in allen Dingen sein? Ist das möglich?

Meine ersten Gedanken zum Advent sind höchstwahrscheinlich dieselben, wie die der meisten Leute: Vorfeude, Warten auf Weihnachten, Kerzen, gemütliche Abende, Basteln, Plätzchen/ Kekse backen, Vorbereiten, Bereit sein…usw.

Doch hier in der Türkei habe ich das Gefühl, meinen ganz persönlichen Advent zu erleben.

Der Advent ist früher für uns eine Zeit gewesen, in der wir leckeres Gebäck gegessen, Gemütlichkeit erlebt und schöne Abendstunden mit Kerzenschein verbracht haben. Das war das, was an erster Stelle stand.

Wer kennt sie nicht: die gehetzten Gesichter, die durch die wunderschön weihnachtlich geschmückten Straßen laufen? Die Gesichter, die auf der Suche sind nach dem einen perfekten Geschenk!

Erste Kerze anzünden. Check! Sie kann kommen, die Adventszeit!

Wenn die Tage kürzer und die Abende länger werden, warten wir auf die Adventszeit, die ja eine Vorbereitungszeit auf Weihnachten ist.

Was verbinden wir mit Advent? Warten, Ruhe, Besinnlichkeit, schöne Spaziergänge im verschneiten Wald?

Wenn ich an den Buß- und Bettag denke, dann kommt mir sofort die biblische Geschichte von Jona und Ninive in den Sinn.

Wir sind am Ende. Oder am Anfang?

Der Jahreswechsel ist ein idealer Zeitpunkt für viele Fragen und Antworten.

Machen Vorsätze für das neue Jahr überhaupt noch Sinn?

Können wir dem neuen Jahr vertrauen?

Gutes wird oft zur Normalität - was gerade am Jahreswechsel melancholisch mitschwingt...

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