Im Februar durften wir unser erstes Tauffest im Neuen Jahr feiern...

Ein wenig war es wie bei einer Gerichtsverhandlung. Ganz vorne, in der ersten Reihe, saßen, leicht nervös, die jenigen, die gleich als Zeugen auftreten. In einer öffentlichen Verhandlung. Und jeder im Saal Anwesende würde es hören.

Es war natürlich kein Gerichtsgebäude, sondern unser Gemeindehaus in Oerlinghausen, das ab 9:00 Uhr Schauplatz der Zeugnisse war. Und die Nervosität wich schnell einer freudigen Erwartungshaltung. Und wesentlich war nicht die Verurteilung, sondern die Erlösung.

Ein Zeugniss zu sein, darum ging es, nicht nur, aber auch, den neun jungen Menschen, die sich am vergangenen Sonntag haben Taufen lassen. Laut, klar und für alle vernehmbar waren die Zeugnisse der Veränderung, die verlesen wurden, als die Neun der Reihe nach ins Taufbecken stiegen und symbolisch zu zeigen, dass sie der Sünde gegenüber gestorben und zu einem neuen, von Gott bestimmten Leben, auferstanden sind.

Der Taufe wurde im Gottesdienst eingerahmt von Predigten, Liedern und einer Abendmahlsfeier.

In seiner Predigt ging Gemeindepastor David Wiebe auf jeden einzelnen der Getauften ein, nahm Bezug auf ihre Anliegen und bevorstehende Herausforderungen.

"Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!"

Dieser Vers aus Jesaja 41 ist eine große Motivation, nicht nur für die neun am Sonntag getauften, sondern für uns alle, eine Motivation täglich genauso Zeuge zu sein. Öffentlich. In der ersten Reihe. Und jeder soll es sehen und hören.

 

Hier gibt es noch ein paar weitere Eindrücke von der Feier...

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